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Tipp Wanderung

Hegauhöhen

Länge 30 km Dauer 08:45 h
Aufstieg 1195 m Abstieg 1284 m
Höchster Punkt 842 m Niedrigster Punkt 429 m
Allgemeine Infos
Diese Tour führt über die höchsten und markantesten Höhen des Hegaus und hat es daher, sowohl was die Distanz als auch was die zu absolvierenden Höhenmeter angeht, in sich, kann aber problemlos abgekürzt werden. Die Orientierung auf dieser Hegau-Tour ist unkompliziert, da man die Etappenziele fast ständig im Blick hat und da die Tour über weite Strecken dem Europäischen Fernwanderweg Nr.1 (rot/weiße Raute) folgt.

Distanz: 30,5 km (1100 m Auf- und 1190 m Abstieg)

Dauer: 7 ½ bis 10 Stunden

Kondition: anspruchsvoll

Redaktion: Jürgen Rössler

Gestaltung, Kartographie: ALPSTEIN Tourismus GmbH & Co. KG

Fotos: Jürgen Rössler und Achim Mende

Eigenschaften aussichtsreich, Streckentour, kulturell / historisch
Beste Saison
  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez
1 Engen
Das Hegaustädtchen Engen hat eine sehenswerte Altstadt und ist eine gute Basis für Wanderungen und Radtouren im Hegau.

2 Hohenhewen
Der Name des 846 m hohen Hohenhewen ist vermutlich keltischen Ursprungs. Wie auch die anderen Hegauberge ist der Hohenhewen ein erloschener Vulkan. Dank der Aussichtsplattform in der Burgruine hat man vom Hohenhewen eine tolle Aussicht.

3 Hohenstoffeln
Im Gegensatz zu den anderen Hegaubergen hat der Hohenstoffeln einen Doppelgipfel. Ursprünglich waren es sogar drei Gipfel, doch durch Basaltabbau wurde der Nordgipfel abgetragen. Dem Heimatdichter Ludwig Finckh ist es zu verdanken, dass der Basaltabbau am Stoffeln 1939 eingestellt wurde.

4 Mägdeberg
Schon früh war der Mägdeberg, der seine Form in der Eiszeit bekam, besiedelt. So fanden sich bei Ausgrabungen keltische Spuren, die auf eine Kultstätte schließen lassen. Wie so viele Burgen der Region wurde auch die Burg auf dem Mägdeberg vom Hohentwiel-Kommandanten Konrad Widerholt im Laufe des 30-Jährigen Krieges zerstört.

5 Hohenkrähen
Auch die Burg Hohenkrähen wurde vom „Nachbarn“, von Konrad Widerholt, niedergebrannt. Der Sage nach ist der Hohenkrähen die Heimat des Poppele, einem ehemaligen Burgvogt, der als Geist im Hegau sein Unwesen treiben soll.

6 Hohentwiel
Der Hohentwiel ist wohl der bekannteste der Hegau-Berge. Die Festung Hohentwiel, die im 30-Jährigen Krieg eine strategisch wichtige Rolle spielte und 1801 im Rahmen der französischen Revolutionskriege geschleift wurde, ist Deutschlands größte Burgruine. Infos: www.festungsruine-hohentwiel.de

Wegbeschreibung

Start Engen / Bahnhof
Vom Bahnhofgebäude in Engen aus geht es zunächst einige Schritte nach Südwest, durch die Gleisunterführung und über die Hegaustraße, wo man bereits auf die Ausschilderung Burgenweg/Ludwig-Finckh-Weg trifft, der man durch den Ort, später bergauf in Richtung Anselfingen, Hohenhewen folgt. Nach Anselfingen geht es in recht direkter Linie und daher steil hinauf zum Hohenhewen. Wenige Meter unterhalb des Gipfels geht der Weg zwar hinab in Richtung Welschingen/Hohenstoffeln, doch der Abstecher links hinauf zum Hohenhewengipfel lohnt, da man vom Aussichtsturm in der Burgruine einen herrlichen Blick hat.

4,4 km Hohenhewen
Mit 844 müNN hat man auf dem Hohenhewen den höchsten Punkt der Tour erreicht. Wieder zurück an der Weggabelung geht es hinab nach Welschingen, dort an der Dorfstraße rechts halten und beim Kreisverkehr am Ortsende Richtung Süden einige Meter der Straße entlang, ehe es durch den Wald hinauf, am Schützenhaus (Einkehrmöglichkeit!) vorbei Richtung Weiterdingen geht. An einem Wegekreuz biegt man wieder auf die Welschinger Straße ein, der man einige Meter folgt, ehe man rechts abbiegt und zwischen Feldern nach Weiterdingen wandert. In Weiterdingen dann geht es rechts hinauf zum Hohenstoffeln. Dem Weg bis zu einer Jagdhütte folgen und von dort weiter durch den Wald, bis an einer mächtigen Eiche der Weg zum Doppelgipfel des Hohenstaufen (rechts) ausgeschildert ist.

13,2 km Hohenstoffeln
Der Ausblick vom Hohenstoffeln ist nicht ganz so schön wie vom Hohenhewen, aber der Abstecher lohnt dennoch. Zurück an der Eiche geht es nach rechts weiter hinab, vorbei am Sennhof und der Lochmühle und dann wieder aufwärts zum Hegaukreuz.

19,7 km Hegaukreuz
Vom Hegaukreuz aus hat man den Überblick über die gesamte Tour, den bereits zurückgelegten Teil und auch darauf, was einen noch erwartet. Nach Westen geht es zunächst hinab, danach durch den Wald hinauf zur Ruine Mägdeberg.

20,4 km Mädgeberg
Wie bei allen Gipfeln auf der Tour so muss man auch am Mägdeberg einen Abstecher hinauf zur Ruine machen. Nach der Rückkehr von der Ruine geht der Weg nach Westen abwärts, knickt dann nach Norden ab, ehe man oberhalb von Mühlhausen rechts Richtung Hohenkrähen abbiegt.

22,4 km Hohenkrähen
Steil geht es hier über die Ruine hinauf zum Gipfel und danach Richtung Süden/Hohentwiel. Beim Wanderparkplatz links auf die Duchtlinger Straße einbiegen und dieser eine Weile abwärts folgen, bis die Ausschilderung rechts von der Straße weg in Richtung Hohentwiel führt.

28,2 km Hohentwiel
Der Weg führt hin zur Domäne Hohentwiel und zum Lokal „Hohentwielhaus“ (Einkehrmöglichkeit!). Von dort ginge es hinab nach Singen, aber auch hier kann man noch weiter zur terrassenartigen Bastion oder dann (Eintritt!) in die größte deutsche Burgruine. Zurück am „Hohentwielhaus“ geht es unmittelbar rechts am Lokal vorbei hinab nach Singen.

30,5 km Ziel Singen / Bahnhof Landesgartenschau
Startpunkt Engen
Endpunkt Singen
Öffentliche Verkehrsmittel ÖPNV: Per Bahn ist der Transfer vom Ziel zurück zum Start in Engen problemlos möglich. Das Erreichen sowohl des Start- als auch des Zielortes ist daher ebenfalls unkompliziert. Zudem kann man die Tour am Mägdeberg leicht abkürzen und hinunter nach Mühlhausen wandern. Auch von hier kommt man per Bahn zurück nach Engen.
PKW Anreise: Über die A81, Ausfahrt Engen und weiter ins Ortszentrum.
Parken Parken: In der Nähe des Bahnhofes gibt es ausreichend Parkmöglichkeiten.

Quelle

SÜDKURIER GmbH