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Die Höri Bülle

Die Höri Bülle,  ist eine lokale Speisezwiebelsorte, die ausschließlich auf den Feldern der Halbinsel Höri zwischen Moos und dem schweizerischen Stein am Rhein angebaut wird. Die rote Zwiebel besitzt ein sehr mildes Aroma , schmeckt leicht süßlich und ist nicht scharf. Beim Garen entfaltet sich ihre Schärfe, ohne dass dabei die charakteristische rote Färbung verloren geht. Die typische flache, bauchige Form der Höri-Bülle eignet sich besonders gut zum Flechten der traditionellen Zwiebelzöpfe.

Bei der Aufzucht und Pflege des anspruchsvollen zarten Liliengewächs dominiert immer noch die Handarbeit. Sie wird ausschließlich durch eigene Nachzucht vermehrt. Samen sind im Handel nicht erhältlich. In den Gemüsebauernfamilien sind es meistens die älteren Generationen, die sich übers Jahr der arbeitsintensiven Nachzucht und Pflege der Samen widmen. Im August 2008 wurde die Höri-Bülle auf Initiative der Schutzgemeinschaft für die Höri-Bülle bei Slow Food Deutschland als Passagier in die Arche des Geschmacks aufgenommen, um einen Beitrag zur Erhaltung dieser besonderen Zwiebelsorte zu leisten. Nachdem die Eintragung der „Höri Bülle“ im Herbst 2014 offiziell als EU-geschützte Spezialität in Stuttgart gefeiert wurde, hat sich nun ein Verein „Höri Bülle e.V.“ in Moos gegründet. Der Verein hat sich zur Aufgabe gesetzt, die Erhaltung der historischen Kultursorte „Höri Bülle“ auf der Halbinsel zu fördern und das Bewußtsein für die typische rote Zwiebel von der Bodensee-Halbinsel Höri durch intensive Öffentlichkeitsarbeit zu stärken. Ausführliche Informationen zur Höri-Bülle bei Höri-Bülle e.V. unter http://www.höri-bülle.de/ und bei Slow Food Deutschland e.V. unter  https://www.slowfood.de/biodiversitaet/die_arche_passagiere/hoeri_buelle/