
Der Untersee ist der westliche und kleinere Teil des Bodensees. Er zeichnet sich aus durch größtenteils naturbelassene Ufer mit einer einzigartigen Fauna und Flora und weitbekannte Kulturdenkmäler. Der Untersee beginnt in Konstanz mit dem Seerhein, wo der Rhein den Untersee durchfließt. Des weiteren besteht er aus den Seeteilen Rheinsee, der südliche Teil zwischen Ermatingen und Stein am Rhein, Gnadensee, der nördliche Teil und Zeller See im Westen, zwischen der Reichenau, Radolfzell und der Halbinsel Höri. Am linksrheinischen Ufer (im Süden) liegen die schweizerischen Orte des Kantons Thurgau (Gottlieben, Ermatingen, Mannenbach-Salenstein mit Schloß Arenenberg, Berlingen, Steckborn , Mammern, Eschenz), das westliche Ende des Untersees bildet der Kanton Schaffhausen mit der Stadt Stein am Rhein, wo der Rhein den See verlässt, und rechtsrheinisch (im Norden) liegen die deutschen Gemeinden des Bundeslandes Baden-Württemberg (Reichenau, Allensbach, Radolfzell, Moos, Gaienhofen und Öhningen), und inmitten die Insel und das Weltkulturerbe Reichenau. Am Untersee findet man die längste zusammenhängende naturnahe Uferzone des Bodensees. Er ist ein Paradies für Kanuten, Segler, Surfer und Wasserratten.
Der Verein Tourismus Untersee, dem die schweizerischen Gemeinden Berlingen, Ermatingen, Eschenz, Gottlieben, Mammern, Steckborn, Stein am Rhein, sowie die deutschen Orte Allensbach, Gaienhofen, Moos, Öhningen, Radolfzell und die Insel Reichenau angehören, wurde 1999 gegründet, um gemeinsame touristische Ziele am Untersee zu fördern und zu verwirklichen.
www.tourismus-untersee.de