
Kultur und Natur haben seit jeher eine herausragende Bedeutung in Gaienhofen. Anfang des 20. Jahrhunderts zog die einmalige Lage der Halbinsel Höri zahlreiche Künstler und Literaten auf der Suche nach Inspiration an.
Waren es zu Beginn noch zivilisationsmüde Schriftsteller wie Hesse und Finckh, so wurde nach 1933 die Höri auch Zufluchtsort für verfolgte Künstler. Walter Kaesbach, Otto Dix, Helmut Macke, Erich Heckel und Max Ackermann fanden hier, nahe der Schweizer Grenze, Zuflucht und eine neue Heimat. Curth Georg Becker, Rudolf Stuckert, Walter Herzger, Rose-Marie Schnorrenberg ließen sich nach dem Krieg hier nieder. Um diesem kulturellen Erbe Rechnung zu tragen werden heute die Kulturdenkmäler stark gefördert, insbesondere durch hochwertige Ausstellungen und Veranstaltungen.