Halbinsel Höri im Bodensee

Die Bodenseehalbinsel Höri liegt zwischen den Städten Radolfzell und Stein am Rhein (CH) im Untersee und zeigt mit ihrer Spitze bei Horn zur Insel Reichenau und auf die Bodenseemetropole Konstanz. Ca. 10.000 Einwohner leben auf 63 qkm in den Gemeinden Moos, Gaienhofen und Öhningen. Die Höri mit dem bis auf 708 m ü.M. ansteigenden waldreichen Schienerberg steht zu einem großen Teil unter Natur- oder Landschaftsschutz. Diese faszinierend vielseitige Landschaft hat sich abseits vom Massentourismus ihre Ursprünglichkeit bewahrt und eignet sich daher ideal für zum Radfahren, Wandern, Flanieren, zu Wassersport jeglicher Art oder einfach nur zum Ausruhen und Energie tanken. Neben der Natur wird auch die Kultur auf der Höri geschätzt und gefördert, denn weltbekannte Dichter und Maler haben seit jeher diese Region zu Ihrem Lebensmittelpunkt gemacht, wie Hermann Hesse, Otto Dix, Erich Heckel, Ludwig Finckh, Helmuth Macke und viele andere. Das Hermann-Hesse-Höri-Museum und das Otto-Dix-Haus würdigen heute die einst berühmten Einwohner mit wertvollen Sonderausstellungen. Und für Feinschmecker: dass die beste Küche Deutschlands in Südbaden zu Hause ist beweisen die zahlreichen Landgasthöfe und Restaurants der Höri mit ihren regionalen Spezialitäten und erlesenen Bodenseeweinen. Eine Halbinsel zum Genießen…

Entstehungslegende

Einer Sage nach soll die Höri so entstanden sein: Als Gott die Welt erschuf, formte er zuerst die Kontinente, die hohen Berge, die großen Flüsse und die Seen. Am Ende seiner Schöpfung schuf er die Kleinode dieser Erde, den Bodensee, und zuletzt das hügelige, buchten- und tälerreiche Wiesenland zwischen Zellersee und Rheinsee. So gut schien sein letztes Werk gelungen, dass er voller Stolz und Begeisterung ausrief:"Etz hör i" (Jetzt hör ich auf). Auch der Dichter Viktor von Scheffel, dem diese Landschaft zur zweiten Heimat geworden war, formulierte es ähnlich: "Allum ist's fein und schön, hier ist vom Weltenschöpfer ein Meisterwerk gescheh'n". Der Name "Höri" lässt sich natürlich auch anders erklären: Man spricht von einer "Bischofshöri"- Die Zugehörigkeit dieses Landstrichs zum Besitz des Fürstbischofs von Konstanz.

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