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Ortsteil Gaienhofen

Fachwerkhaus mit Blumenkästen

Berühmte Dichter und Maler wurden von der Halbinsel Höri inspiriert und haben ihr den Beinamen "Künstlerlandschaft" verliehen. Zu ihnen gehört der Dichter Hermann Hesse, der von 1904 bis 1912 in Gaienhofen wohnte.

Sein ehemaliges Wohnhaus ist heute als Museum zugänglich: das Hermann-Hesse-Höri-Museum neben der kleinen Mauritiuskapelle im alten Ortskern nahe des Rathauses, Hesses 2. Wohnhaus (1907-1912) ist heute ebenfalls öffentlich zugänglich. Eine weitere Sehenswürdigkeit in Gaienhofen ist die sogenannte "Dix-Kurve", ein Kunstwerk des Bildhauers Peter Lenk, welches Figuren aus dem "Großstadttryptichon" von Otto Dix darstellt und als Hinweis in Richtung Otto-Dix-Haus dienen soll. Das Werk befindet sich an der Hauptstraße vor der Apotheke.

In Gaienhofen verbinden sich Geschichte und Gegenwart aufs glücklichste: 1295 wurde Gaienhofen und sein Schloß erstmals erwähnt. Das ehemalige Schloß der Bischöfe von Konstanz beherbergt heute die Ev. Internatsschule, das Ambrosius-Blarer-Gymnasium direkt neben der Melanchthonkirche. Die Schule befindet sich direkt am Seeufer, nahe der Anlegestelle für die Kursschifffahrt. Dort legt auch die allseits beliebte "Höri-Fähre" nach Steckborn an.

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