Horn

Faszinierende Ausblicke und kulinarische Vielfalt

Die spätgotische Kirche und der Wassertum Horn bieten beeindruckende Ausblicke über den ganzen Untersee, die Insel Reichenau und Konstanz hinweg bis zu den schneebedeckten Alpen. Großherzog Friedrich I. von Baden soll einst neben der Kirche stehend gesagt haben: "Wenn ich nicht Großherzog von Baden wäre, wollte ich Pfarrer von Horn sein." Horn liegt an der Spitze der Halbinsel Höri und ist umgeben von artenreichen Schutzgebieten. Archäologische Ausgrabungen bei Hornstaad brachten bemerkenswerte Kupferfunde aus einer jungsteinzeitlichen Seeufersiedlung hervor, die heute im Hermann-Hesse-Höri-Museum Gaienhofen ausgestellt sind und seit 2011 auf der Unesco-Weltkulturerbeliste stehen. Weitere Einblicke in die Forschungsergebnisse werden in der Außenstelle des Landesdenkmalamtes in Hemmenhofen sowie im Archäologischen Landesmuseum Konstanz gezeigt. Neben einem breitgefächerten kulinarischen Angebot ist in Horn vor allem der Campingplatz mit Fahrradverleih, Seerestaurant, Segelcamp und angrenzendem Strandbad bekannt sowie die Malschulen Fabrik am See und Atelier Reubelt. Zwar legen in Horn keine Kursschiffe an, aber die "Höri Fähre" hat hier ihren Heimathafen und startet im Sommer von dort aus regelmäßig Kursfahrten nach Gaienhofen, Ch-Steckborn und CH-Berlingen, des Weiteren werden unterschiedlichste Ausflugs- und Rundfahrten angeboten.